27. Januar 2012
Clinicum Medizin Medien Austria
Weihnachtsfriede im größten Spital Österreichs: Im Wiener AKH sind der seit Wochen angedrohte Sparkurs und damit verbundene Proteste der Belegschaft vom Tisch – vorerst. Kurz vor den weihnachtlichen Festtagen einigte sich Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle mit Vertretern der MedUni Wien, des AKH und der Stadt Wien auf eine Überbrückungshilfe für das fehlende Geld.
Foto: Barbara Krobath
Der von Autoverkehr und Hausbrand stammende Feinstaub schädigt unsere Gesundheit. Studien darüber gibt es kiloweise, sagt Umweltmediziner OA Priv.-Doz. DI Dr. Hans-Peter Hutter. Jetzt muss endlich gehandelt werden, von Politik und Individuen.
Die Ausbildung der Mediziner in Österreich hinkt international in vielen Bereichen nach und ist massiv reformbedürftig. CliniCum sprach zum Abschluss seiner diesjährigen Ausbildungsserie mit Praktikern und Experten über die seit Langem diskutierte Reform. Ergebnis: 2012 wird es Änderungen geben.
Eine Klappendysfunktion ist ebenso häufig Ursache für eine akut dekompensierte Herzinsuffizienz wie ein akutes koronares Syndrom und kann gleichfalls zum Schock führen wie ein akuter Myokardinfarkt. Guidelines und Studien zur Behandlung nicht infarktbedingter kardiogener Schockformen sind jedoch rar.
Spannende Zeiten sind angebrochen in der Immuntherapie des systemischen Lupus erythematodes (SLE). Die Entwicklung neuer immunregulatorischer Behandlungsstrategien ist rasant: Monoklonale Antikörper gegen Interferon alpha, Autovakzinierungsstrategien oder die Beeinflussung der Signaltransduktion von Zytokinen und Wachstumsfaktoren stehen im Mittelpunkt des Interesses.
Klebsiella pneumoniae gehört zu jenen Erregern, deren Resistenzraten sprunghaft angestiegen sind. Erste Carbapenemase-bildende Stämme sind auch schon in Österreich aufgetreten.
Die Plastische Chirurgie will weg vom Schönheits-OP-Image. Die Plastischen Chirurgen forcieren ein neues Selbstverständnis als Koordinatoren bei der Therapie von Weichteiltumoren oder der Behandlung von Unfallopfern.
Foto: S.V. Evans, University of Victoria, Canada.
Die Erforschung von RNA und im menschlichen Organismus vorkommenden Zuckerverbindungen (Glykanen) eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten in Richtung personalisierte Medizin.
Bereits zum dritten Mal wurde heuer der Kongress „Schmerz von Kopf bis Fuß“ Ende Oktober in Venedig abgehalten. CliniCum sprach mit Kongressleiter Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias über die Inhalte der diesjährigen und die Pläne für die nächste Veranstaltung.
Je früher und effizienter der Blutzucker bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 gesenkt wird, desto eher lässt sich eine Schädigung der Nieren vermeiden.
Was tat sich 2011 am Medikamentensektor? Eine Zusammenschau jener Substanzen und Wirkstoffklassen, die in Österreich heuer neu zugelassen wurden bzw. bei denen eine baldige Zulassung zu erwarten ist und die im Begriff sind, bisherige Therapiestandards zu verändern – ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Altersbedingte Makuladegeneration, optische Kohärenztomographie, Netzhaut- und Glaskörperchirurgie sind die Schwerpunkte des Wiener Ludwig Boltzmann Instituts für Retinologie und Biomikroskopische Laserchirurgie. Ein weiterer Beitrag zur Serie über außeruniversitäre Forschung in Österreich.
Im Oktober fand in Wien die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin unter dem Motto „Hürdenlauf Arzneimittelinnovationen“ statt. Mit dabei waren Vertreter aus akademischer Forschung, Gesundheitsbehörden, Sozialversicherungsträgern und forschender Pharmaunternehmen. Eine Veranstaltung dieser Art gilt in der Branche als Novum: ist es doch gelungen, einen Dialog zwischen vermeintlichen Kontrahenten über aktuelle gesundheitsökonomische Fragen zu starten.
Foto: Judith Zdesar
Nikolaus Geyrhalters neuer Dokumentarfilm porträtiert das Wiener Donauspital, seine Mitarbeiter und seine Patienten. CliniCum hat den Filmemacher und sein Team bei den Dreharbeiten begleitet.
Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner, Foto: Barbara Krobath
Der Zweck der ärztlichen Aufklärungspflicht besteht darin, einem Patienten die Tragweite des Eingriffs zu verdeutlichen, um ihm ausreichende Entscheidungsgrundlagen für oder gegen die Behandlung zu geben.
Cartoon Mahler
CliniCum 12/2011

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