Stets beteuern die Big Player im heimischen Gesundheitssystem, wie sehr ihnen das Wohl des Patienten am Herzen liegt. Bei genauerer Betrachtung kommen einem allerdings schnell Zweifel an diesem Motiv. Tatsächlich drängt sich der Verdacht auf, dass der Patient als Störenfried gesehen wird.
Der neue Chefarzt des Wiener Roten Kreuzes, Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Hertz, über verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse in der Schule, die Ausbildung von Sanitätern und Notärzten und die zunehmenden Hubschraubereinsätze bei Freizeitunfällen im alpinen Gelände.
Venenthrombosen und Pulmonalembolien zählen in den westlichen Industrieländern zu den wichtigsten schwangerschaftsassoziierten Todesursachen. Das Risiko ist zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft groß, besonders hoch ist es jedoch im Wochenbett. Über das richtige Thrombosemanagement vor, während und nach der Geburt.
Regelmäßige Untersuchungen sind nötig, um die teils lebensbedrohlichen Komplikationen des Marfan-Syndroms frühzeitig Behandeln zu können. Dazu muss die Erkrankung aber erst einmal erkannt werden.
Der hohe Stellenwert von Harnwegsinfekten (HWI) beruht auf deren Häufigkeit. Rasche Diagnostik und gezielte antibiotische Therapie führen in den meisten Fällen zur prompten Rückbildung der Symptome. In der Schwangerschaft sollte die asymptomatische Bakteriurie gescreent und behandelt werden.
Die systematische Erfassung der Stoffwechselprodukte des menschlichen Körpers – dieses Ziel hat sich die Metabolomik gesetzt. In dem jungen, vielversprechenden Forschungsgebiet wird mit Erfolg an der Entwicklung neuer Biomarker, neuer Medikamente und therapeutischer Ansätze gearbeitet.
Der Einkauf in den Krankenhausgruppen der Länder wird immer stärker zusammengefasst. Damit erschließen sich den zuletzt oft als sparunwillig kritisierten Ländern einige Sparpotenziale. Im Arzneimittelbereich wächst dadurch der Druck auf die Industrie.