10. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Immer öfter gewährt die heimische Judikatur Schmerzengeld für unmittelbare psychische Schäden. Eine revolutionäre und zugleich begrüßenswerte Entwicklung, meint Univ.-Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos.
Genau wie in jeder Eltern-Beziehung gibt es auch zwischen Therapeut und Klient ein Machtgefälle. Der Umgang damit erfordert Professionalität und Selbstsicherheit.
Die zunehmende Bedeutung neurologischer Erkrankungen und Fortschritte auf diesem Gebiet waren Themen der 2. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) im März in Linz.
Die Multiple-Sklerose-Station am LKH Bad Ischl hat ein neues Gesicht bekommen. Im Salzkammergut entstand damit die modernste Einrichtung dieser Art in Österreich.
Die "European Alliance Against Depression" (EAAD) initiierte in 15 Ländern Europas Aktionsprogramme zur Verbesserung der Versorgung depressiv erkrankter Menschen.
Die Therapie schizophrener Psychosen ist mehrdimensional orientiert. In allen Versorgungsangeboten müssen biologisch-somatische, psychologisch-psychotherapeutische und soziotherapeutische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Erfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen im Rahmen einer medikamentösen Therapie mit Psychopharmaka gehört zu den qualitätssichernden Maßnahmen in der Psychiatrie. Das länderübergreifende Arzneimittelüberwachungsprojekt "Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie" (AMSP) wurde entwickelt, um die Art und Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen durch Psychopharmaka bei stationär behandelten Patienten systematisiert zu erfassen.
Spätestens seit der Katastrophe in Kaprun sind wir daran erinnert, dass eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) nicht nur im Zusammenhang mit Kriegshandlungen, sondern auch mit Situationen außergewöhnlicher Bedrohung von katastrophenartigem Ausmaß auftreten kann, etwa nach schwereren Unfällen, Naturkatastrophen, Attentaten, Vergewaltigungen, Folter oder Entführung.
Eine gut behandelbare Krankheit ist ein Diskriminierungsgrund: Nur 80 Prozent der Österreicher sind für die schulische Integration von Kindern mit epileptischen Anfällen. Lediglich 48 Prozent hätten ausdrücklich nichts dagegen, wenn ihr Kind einen Partner oder eine Partnerin mit dem Anfallsleiden heiraten würde. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 2.000 Menschen hervor. In der Schweiz gibt es offenbar wesentlich weniger Vorurteile gegenüber den Epileptikern.
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