10. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Die Diskussion um den so genannten Peering Point, den zentralen Netzknotenpunkt des „GesundheitsInformationsNetzGIN“, schlägt mittlerweile hohe Wellen.
Mit Anfang des Jahres wurde Univ.-Prof. Dr.Tina Cohnert zur Professorin für das Fach Chirurgie/Gefäßchirurgie an die Medizinische Universität Graz berufen.
Der Nationalrat hat Anfang April das Budgetkapitel Gesundheit mit Koalitionsmehrheit angenommen. Ressortchefin Maria Rauch-Kallat darf sich nun über ein um 0,9 Prozent erhöhtes Budget freuen.
Was gefällt uns? An Gesichtern? An Alltagsgegenständen? In der Kunst? Der Psychologe Univ.-Prof. Dr. Helmut Leder untersucht die Bedingungen, unter denen das Schöne empfunden wird.
Vor einem Anstieg multiresistenter Tuberkulose in Österreich warnte aus Anlass des ‚World TB Day' OA Dr. Rudolf Rumetshofer, Leiter der Tuberkulosestation der I. Internen Lungenabteilung am Wiener Otto-Wagner-Spital und Leiter der Arbeitsgruppe Tuberkulose der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP).
Fünf Fragen zum Forschungsstandort Österreich, beantwortet von Dr. Martin Wagner, Institut für Pathologie.
Sie läuft und läuft und läuft, und noch ist kein Ende abzusehen - die weltweit größte Kohortenstudie ist auch eine der am längsten andauernden Untersuchungen der Welt. Ergebnisse daraus werden laufend in Fachzeitungen publiziert und machen Schlagzeilen in der Boulevard-Presse.

Eine Gewichtsreduktion bei Adipositas ist kurzzeitig mit einer Senkung des metabolischen und kardiovaskulären Risikos assoziiert.
Für eine individuelle Risikoabschätzung bei Lymphknoten-negativen (LN 0) Brustkrebspatientinnen könnten Angaben über das Genexpressionsprofil des Tumors hilfreich sein.
Ein schnelles und präzises Laser-Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung mit dem Namen SLOT („Sagittal Laser Optical Tomography“, engl. für „optischer Laser-Längsschnitt“) bietet Rheumatologen in Zukunft die Chance, Arthritis früher zu erkennen und Behandlungen genauer zu beurteilen.
Das Rollenbild des Radiologen wandelt sich: vom externen Interpretieren kommt er zum Intervenieren im Inneren des Patienten.

Nach den juristischen Verwicklungen der letzten Monate soll es nun einen Neubeginn für das Wiener Department für Gerichtsmedizin geben. Das Wiener Department für Gerichtsmedizin hat harte Zeiten hinter sich. Vier Sachverständige stehen unter Betrugsverdacht, sie sollen überhöhte Abrechnungen gelegt haben; schließlich wurde Institutsleiter Univ.-Prof. Dr. Manfred Hochmeister abberufen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn wegen möglicher Veruntreuung von Geldern - der Vorwurf erwies sich als unbegründet, Hochmeister wurde entlastet.
clinicum 4/2005

CliniCum 4/2005