Hilflosigkeit, ein Gefühl von Wertlosigkeit, der Verlust
jeder Struktur: Arbeitslosigkeit kann den Weg in
die Depression ebnen, gleichzeitig laufen Patienten
mit Depressionen erst recht Gefahr, ihren Arbeitsplatz
zu verlieren.
An der Pathophysiologie der Schizophrenie sind neben der
dopaminergen Neurotransmission weitere Transmitter und
Neuromodulatoren beteiligt, die Möglichkeiten für
pharmakologische Interventionen eröffnen.
Metabolische Störungen bei Patienten mit psychischen
Erkrankungen stellen sich immer mehr als epidemiologische
und gesundheitspolitische Herausforderung für Psychiater,
Internisten und Allgemeinmediziner dar.
An der Person Wolfgang Amadeus Mozarts wird
deutlich, dass Hochbegabung, Kreativität und die
Symptome psychischer Erkrankung nur die Enden
eines Kontinuums sein könnten.
Der amerikanische Psychologe
Abraham H. Maslow hat 1962 in einem
seiner Bücher die Theorie aufgestellt,
dass es bei den Bedürfnissen eine
hierarchische Anordnung – die
Maslow’sche „Bedürfnispyramide“ –
gibt, in der die Sexualität neben den
anderen körperlichen Bedürfnissen
wie Hunger oder Schlaf zentral angeordnet
ist.
Neben Bulimie und Anorexie wird mittlerweile auch die Orthorexia nervosa – die übertriebene
Fixierung auf gesundes Essen – als eigenständige Form der Essstörung klassifiziert.
Die Epilepsie gehört mit einer Prävalenz von fünf bis neun Betroffenen
pro 1.000 Personen zu den häufigsten neurologischen
Erkrankungen. Im höheren Lebensalter steigt die Inzidenz, die
klinische Anfallssymptomatik ist oft atypisch und bereitet daher
differenzialdiagnostische Schwierigkeiten.
In dieser Studie wurde die Effektivität einer
speziell auf diese Patientengruppe zugeschnittene
psychotherapeutische kognitive
Intervention, bestehend aus zehn Sitzungen,
gemessen. Die Studienteilnehmer waren Erwachsene,
die erst kürzlich einen Suizidversuch
unternommen hatten.
Hintergrund dieser Studie war die Frage, ob
der Einsatz von Statinen mit einem niedrigeren
Risiko für Demenz assoziiert ist, verglichen
mit dem Niemals-Gebrauch von Lipidsenkern
(LLAs).
Die Parkinson-Krankheit (PD) findet sich
seltener bei Frauen, die Gründe dafür könnten
hormonale oder reproduktive Einflüsse
sein. Diese Studie wollte die Assoziationen
zwischen reproduktiven Faktoren und postmenopausalen
Hormonen einerseits und
dem Risiko einer Parkinson-Krankheit andererseits
bei postmenopausalen Frauen untersuchen
Akupunktur und Kopfschmerzen stehen
immer wieder im Zentrum der neurologischen
Aufmerksamkeit.
Hat kürzlich eine Studie darauf hingewiesen,
dass Akupunktur bei Migräne hilft –
auch wenn sie nicht laut Akupunktur-Lehrbüchern
durchgeführt wird –, so wird bei
der vorliegenden Studie der Einfluss von
Akupunktur auf den Spannungskopfschmerz
untersucht.