01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Hilflosigkeit, ein Gefühl von Wertlosigkeit, der Verlust jeder Struktur: Arbeitslosigkeit kann den Weg in die Depression ebnen, gleichzeitig laufen Patienten mit Depressionen erst recht Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
An der Pathophysiologie der Schizophrenie sind neben der dopaminergen Neurotransmission weitere Transmitter und Neuromodulatoren beteiligt, die Möglichkeiten für pharmakologische Interventionen eröffnen.
Metabolische Störungen bei Patienten mit psychischen Erkrankungen stellen sich immer mehr als epidemiologische und gesundheitspolitische Herausforderung für Psychiater, Internisten und Allgemeinmediziner dar.

DFP-Fortbildung- Fach Psychiatrie

An der Person Wolfgang Amadeus Mozarts wird deutlich, dass Hochbegabung, Kreativität und die Symptome psychischer Erkrankung nur die Enden eines Kontinuums sein könnten.
Der amerikanische Psychologe Abraham H. Maslow hat 1962 in einem seiner Bücher die Theorie aufgestellt, dass es bei den Bedürfnissen eine hierarchische Anordnung – die Maslow’sche „Bedürfnispyramide“ – gibt, in der die Sexualität neben den anderen körperlichen Bedürfnissen wie Hunger oder Schlaf zentral angeordnet ist.
Neben Bulimie und Anorexie wird mittlerweile auch die Orthorexia nervosa – die übertriebene Fixierung auf gesundes Essen – als eigenständige Form der Essstörung klassifiziert.
Die Epilepsie gehört mit einer Prävalenz von fünf bis neun Betroffenen pro 1.000 Personen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Im höheren Lebensalter steigt die Inzidenz, die klinische Anfallssymptomatik ist oft atypisch und bereitet daher differenzialdiagnostische Schwierigkeiten.
In dieser Studie wurde die Effektivität einer speziell auf diese Patientengruppe zugeschnittene psychotherapeutische kognitive Intervention, bestehend aus zehn Sitzungen, gemessen. Die Studienteilnehmer waren Erwachsene, die erst kürzlich einen Suizidversuch unternommen hatten.
Hintergrund dieser Studie war die Frage, ob der Einsatz von Statinen mit einem niedrigeren Risiko für Demenz assoziiert ist, verglichen mit dem Niemals-Gebrauch von Lipidsenkern (LLAs).
Die Parkinson-Krankheit (PD) findet sich seltener bei Frauen, die Gründe dafür könnten hormonale oder reproduktive Einflüsse sein. Diese Studie wollte die Assoziationen zwischen reproduktiven Faktoren und postmenopausalen Hormonen einerseits und dem Risiko einer Parkinson-Krankheit andererseits bei postmenopausalen Frauen untersuchen
Akupunktur und Kopfschmerzen stehen immer wieder im Zentrum der neurologischen Aufmerksamkeit. Hat kürzlich eine Studie darauf hingewiesen, dass Akupunktur bei Migräne hilft – auch wenn sie nicht laut Akupunktur-Lehrbüchern durchgeführt wird –, so wird bei der vorliegenden Studie der Einfluss von Akupunktur auf den Spannungskopfschmerz untersucht.
CCpsy4

CliniCum psy 4/ 05