10. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Nahezu allen Patienten mit Colitis ulcerosa kann seit der Etablierung der ileoanalen Pouchoperation eine chirurgisch radikale und zugleich kontinenzerhaltende Lösung geboten werden. Und auch beim M. Crohn gibt es klare Indikationen für chirurgische Eingriffe.
Während die Ganzheitsmedizin im stationären Bereich in vielen europäischen Nachbarländern schon ihren festen Platz hat, wird in Österreich gerade erst Pionierarbeit geleistet.
Was mit der Nierensteinzertrümmerung begann, könnte auch bei offenen Unterschenkeln oder therapieresistenter Angina pectoris helfen.
Sind Variationen in der intestinalen Mikrobiota eine Erklärung für Gewichtsprobleme? Zwei amerikanische Mikrobiologen sind dieser Ansicht.
Zu den häufigsten entzündlichen Darmerkrankungen zählen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Zusammengezählt betreffen beide Erkankungen etwa eine pro vierhundert Personen in der Normalbevölkerung. So leiden in Deutschland etwa 300.000 Menschen daran.
Einige epidemiologische Studien sprechen dafür, dass Aspirin und nicht steroidale Antirheumatika die Entwicklung kolorektaler Neoplasien verhindern. Welche Dosierungen dazu nötig sind bzw. über welche Zeiträume diese Substanzen verabreicht werden sollten, ist nicht geklärt.
CliniCum 9/2005

CliniCum 9/2005