Pathologische Glücksspieler stellen in vielerlei Hinsicht
eine therapeutische Herausforderung dar. So
zeigen die epidemiologischen Daten die Dringlichkeit
ambulanter und stationärer Behandlungsangebote.
Jährlich erleiden etwa 20.000 Österreicherinnen und Österreicher einen Schlaganfall. Damit zählt der Schlaganfall nicht nur zur dritthäufigsten Todesursache, sondern stellt auch die häufigste Ursache für eine dauerhafte Behinderung dar. Aufgrund des häufigeren Auftretens mit zunehmendem Alter und der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung hat der Schlaganfall zudem eine immer größere sozialmedizinische Bedeutung.
DFP Literatur: Fach Neurologie
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist durch ein tief greifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten sowie von deutlicher Impulsivität gekennzeichnet.
Sexuelle Probleme gehören zu den häufigsten psychischen Problemen. Laut Befragung von
Allgemeinmedizinern im Rahmen einer großen Studie in der Schweiz Anfang der 90er Jahre
(Buddeberg et al. 1991) suchen 4% der Patienten den Arzt wegen sexueller Probleme auf.
Die Therapie sexueller Funktionsstörungen ist eine spezielle Herausforderung.
Warum Kinder mehr lachen als Erwachsene, Wissenschaftler
Ratten kitzeln und Lachen nicht immer so
gesund ist wie behauptet – ein Gespräch mit dem
Züricher Humorforscher Prof. Dr. Willibald Ruch
Jugendliche, die ihre Eltern bedrohen, treten, schlagen
und bespucken: Manchmal steckt eine Psychopathologie
hinter solchem Verhalten, doch viel häufiger ist
es die Folge einer „grenzenlosen“ Erziehung.
Im Rahmen der 4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie wurden neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung und Therapie des Schmerzes präsentiert.
Im Rahmen der 4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie wurden neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung und Therapie des Schmerzes präsentiert.
Seit der Festschreibung der Psychiatriepläne aus dem
Jahr 2002 ist in beiden Ländern der Ausbau der psychiatrischen
Versorgung forciert worden – eine Verbesserung
der Schnittstellen steht aber noch immer
auf der Wunschliste der Psychiater
Elternberatung, Bildung, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Suchtprävention sind laut WHO-Koordinatorin Dr. Eva Jané-Llopis die wesentlichsten Eckpfeiler in der Prävention psychischer Erkrankungen.
Immer mehr Jugendliche sterben durch Suchtgiftmissbrauch.
Das geht aus dem Drogenbericht des
Gesundheitsministeriums hervor. Auch die Anzahl
der Toten insgesamt ist im Berichtsjahr 2004 gestiegen,
gab Ressortchefin Maria Rauch-Kallat bekannt.
Vor etwa drei Jahren versetzten Warnungen vor Neuroleptikagabe bei alten Menschen die psychiatrische Welt in Aufregung. Mittlerweile gibt es einige neue Erkenntnisse.
Psychotische Symptome im fortgeschrittenen Lebensalter werden oft unterschätzt, Depressionen und beginnende Demenz nicht ausreichend behandelt. Psychosoziale Versorgung von Senioren beinhaltet Früherkennung, Therapie und begleitende Maßnahmen im Alltag.
Bisher werden Interferone erst nach einem gesicherten zweiten Schub der Erkrankung zur Therapie der MS eingesetzt. Eine Behandlung, die bereits bei Vorliegen eines Clinical Isolated Syndroms (CIS) beginnt, könnte allerdings die Zeit bis zur neuerlichen Krankheitsaktivität deutlich hinauszögern.
Case-Management, ein geschärfter Blick auch auf körperliche Begleiterkrankungen
und die Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen
Fachärzten sind zentrale Forderungen in der Betreuung psychiatrischer
Patienten, meint Univ.-Prof. Dr. Christian Barnas.
Die Behandlung von Depressionen einer Mutter beugt Depressionen und Angststörungen des Kindes vor. Diesen Zusammenhang haben US-Forscher erstmals in einer Studie belegt.
Mit der Einführung der neuen atypischen Antipsychotika
sind motorische Nebenwirkungen bei antipsychotischer
Behandlung seltener geworden. Neue oder
früher weniger beachtete Nebenwirkungen wie die
potenzielle Gewichtszunahme sind in letzter Zeit
zunehmend Gegenstand der Forschung.
Diese Studie untersuchte die Beziehung zwischen antidepressiven Medikamenten und Suizidalität bei pädiatrischen Patienten, die an randomisierten, plazebokontrollierten Trials teilnahmen.
Forscher vom US-National
Institute of Mental Health (NIMH) haben
die Effektivität einer Erhaltungstherapie mit
Paroxetin und einer monatlichen persönlichen
Psychotherapie bei Patienten getestet, die 70
Jahre oder älter waren und an Depression litten.