01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Eine Gesetzesnovelle zu Privathonoraren in Tirol, die noch vor dem Sommer in Kraft treten soll, sorgt für einige Unruhe innerhalb der Ärzteschaft. Die heikle Frage nach der Geldverteilung ist Diskussionsthema Nummer eins.
Minimal-invasive Endoprothetik unterscheidet sich von konventionellen Verfahren nicht vorrangig durch einen kürzeren Hautschnitt. In Wirklichkeit sind Muskelschonung und eine frühzeitige Rehabilitation die Hauptziele der noch jungen Methoden.
Neun Österreicher probten in der Wüste von Utah den Ernstfall: Sie testeten in der kargen Wüstenlandschaft, wie es wäre, auf dem Mars zu landen und zu leben. Und sie führten eine Reihe von realitätsnahen Forschungen durch.
Der Wiener Krankenanstaltenverbund stellte sein neues Fehlermanagement vor, dessen zentrales Element eine Intranet-Plattform für den sanktionslosen Eintrag von Fehlern und Fehlerquellen ist.
Die stabile Angina pectoris (AP) bei Frauen gilt als „soft diagnosis“ und wird als weniger schwer wiegend betrachtet als bei Männern. Wie überhaupt die Herzgesundheit bei Frauen generell als weniger dramatisch beurteilt wird. Wie mehrere europäische Studien belegen, erhalten sie unspezifischere Diagnosen und demzufolge meist eine schlechtere Behandlung als Männer.
Fünf von sieben Serotypen im Pneumokokken- Konjugatimpfstoff, der 2000 in den USA für Säuglinge eingeführt wurde, sind verantwortlich für die meisten penicillinresistenten Infektionen. Welche Auswirkungen der Impfstoff auf invasive Erkrankungen durch resistente Erregerstämme hat, wurde nun untersucht.
Humor wird zunehmend als eine dem Wohlbefinden und der Heilung dienliche Kompetenz erkannt, die sich vor allem in einer empathischen Grundeinstellung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt zeigt. Nur wer sich selbst nicht zu ernst nimmt, kann anderen Menschen mit diesem Wissen um die eigenen (und fremden) Schwächen begegnen.
CliniCum 5/2006

CliniCum 5/2006