01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Die GAD ist eine Erkrankung, die zum Teil schwer wiegende psychosoziale Beeinträchtigungen mit sich bringt und die für die Betroffenen oft mit einem langen Leidensweg einhergeht. Unter Berücksichtigung moderner diagnostischer und therapeutischer Gesichtspunkte ist die GAD eine gut behandelbare Krankheit.

DFP Literatur–Fach Psychiatrie
Freud zum 150. Geburtstag abseits von Vorlesungen, Ausstellungen und Symposien: Vier Vertreter der Psychiatrie blicken auf die Lehre des Begründers der Psychoanalyse.
Schwere Neutropenie bzw. Agranulozytose sind gefürchtete Nebenwirkungen typischer und atypischer Neuroleptika. Als kritische Zeit für ihr Auftreten gelten die ersten sechs Monate der Behandlung. Regelmäßige Leukozytenkontrollen sind daher insbesondere in diesem Zeitraum bei allen Neuroleptika angezeigt. Illustriert wird dies anhand eines Falls, der an die Österreichische Gesellschaft für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie (ÖAMSP) berichtetet wurde.
Ist sexueller Missbrauch im Kindesalter die Ursache der Psychopathologie des großen Renaissance-Genies Leonardo da Vinci?
Für die Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung kommen psychoanalytische Behandlungsmethoden zur Anwendung. Als Behandlungsziel kann die Entwicklung eines sicheren Bindungsstils definiert werden.
Der Nervus ulnaris ist anfällig für Verletzungen durch Druck und Zug. Durch oft wiederholte Bewegungen oder ständige Belastung kann der Nerv so stark gereizt werden, dass er beschädigt wird.
In der niederösterreichischen Stadtmauerstadt Eggenburg eröffnete Anfang Juli das Psychosomatische Zentrum Waldviertel Eggenburg (PSZW). In der österreichweit ersten Modellklinik dieser Art werden künftig Patienten mit psychischen und psychosomatisch bedingten Krankheiten und Verhaltensstörungen mit Hilfe der klinischen Psychotherapie sowie ergänzender Therapieverfahren indikationsspezifisch und ganzheitlich behandelt.
Suchtexperten sind alarmiert: Die Alkoholkonsumenten werden immer jünger – und sie trinken immer mehr. Ihre ersten hochprozentigen Erfahrungen machen die jungen Österreicher heute zwischen dem 11. und dem 13. Lebensjahr.
CliniCum psy 3/06

CliniCum psy 3/06