01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Wartezeiten und -kriterien bei medizinischen Eingriffen sind ein Graubereich im österreichischen Gesundheitssystem. Sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene fehlen geführte Dokumentationen. Solange es die nicht gibt, werden sich Vorwürfe über willkürliche Terminvergaben wohl nicht ausräumen lassen.
Sowohl bei der feierlichen Eröffnung der XVI. Welt-Aids-Konferenz, die von 13. bis 18. August 2006 unter dem Motto „Time to deliver“ in Toronto stattfand, als auch bei den schier unzähligen Veranstaltungen wurde klar ausgesprochen, dass der Kampf gegen die Pandemie noch lange nicht gewonnen ist.
Telemedizin, flächendeckendes PACS und ein 24-Stunden-Help-Desk sind die Vorzeigeprojekte der Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG. In der KABEG hat man schon früh die Bedeutung der IT erkannt, so dass etwa die elektronische Patientenakte längst Alltag ist.
Sie sind Drehscheiben zwischen Medizin und Journalismus, zwischen Forschung und Öffentlichkeit: die PR-Verantwortlichen heimischer Krankenhäuser.
Organisationen, die eine besonders hohe fachliche wie organisatorische Expertise aufweisen, sind zumeist auch die Organisationen mit „hoher Geschwindigkeit“.
Im Tierversuch konnte der Immunmodulator Fingolimod den Ausbruch von Multipler Sklerose (MS) verhindern und bestehende neurologische Defizite reduzieren. Fingolimod ist ein Sphingosin-1-Phosphatrezeptor-Modulator (Superagonist), der nach oraler Einnahme zu einer Reduktion der Sphingosinrezeptoren auf Thymozyten und Lymphozyten führt.
CliniCum 10/2006
CliniCum 10/2006