01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Der Prozess um Unterhaltszahlungen für ein Kind mit Down- Syndrom hat nach jahrelangen Verhandlungen mit einem Vergleich geendet. Was bleibt, ist eine starke Verunsicherung bei österreichischen Medizinern. Die Frage nach den Grenzen ärztlicher Aufklärungspflicht ist Diskussionsthema Nummer eins.
Im Juni nächsten Jahres treten neue internationale Hygienevorschriften in Kraft. Das gesteckte Hauptziel lautet, Pandemien vorzubeugen.
Das St. Olavs Hospital ist das technisch wahrscheinlich
fortschrittlichste Krankenhaus Europas. Vom
Telefon bis zur Übermittlung von Laborbefunden
laufen hier alle Anwendungen über eine einzige
IT-Plattform und ein Breitband-Netzwerk.
Trotz großer Skepsis der Ärzte kommt Österreich am internationalen Leitlinien-Trend nicht mehr vorbei. Allerdings dürfen Leitlinien nicht als Instrument zur Kostensenkung begriffen werden, sondern als Weg zur „good practice“.
Für Diabetiker, die aus verschiedenen Gründen, beispielsweise aus Angst vor Spritzen, eine Standardbehandlung verweigern, stellt eine inhalative Insulintherapie eine attraktive Alternative dar. Eine Metaanalyse evaluierte nun die Wirksamkeit, Sicherheit und Patientenakzeptanz der inhalativen Insulintherapie bei nicht schwangeren, erwachsenen Diabetikern.
Raucher und Menschen, die beruflich kanzerogenen Substanzen ausgesetzt sind, haben ein höheres Lungenkrebsrisiko. Sollte man diese Kohorte jährlichen Screening-Untersuchungen zuweisen? Würden sich damit Tumore so früh erkennen lassen, um sie kurativ zu behandeln?
CliniCum 12/2006

CliniCum 12/2006