02. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Telechirurgische Eingriffe mit Operationsrobotern – vor einigen Jahren wurden große Erwartungen in diese Technik gesetzt, heute verzichten zwei Drittel der chirurgischen Kliniken im deutschsprachigen Raum auf ihren Einsatz. Aber selbst Kritiker glauben, dass die Roboterchirurgie in Zukunft wieder aufflammen wird.
Der sinkende Sauerstoffpartialdruck in großen Höhen stellt physische und psychische Systeme auf eine harte Probe, der nur durch eine entsprechende Vorbereitung und striktes Selbstmanagement begegnet werden kann.
DSA Rosa Logar, die Leiterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, und ihre Stellvertreterin Tamar Citak über konkrete Richtlinien für die Ärzteschaft, mangelndes Problembewusstsein bei der Staatsanwaltschaft, Frauen-Schutzeinrichtungen in der Türkei und Zwangsheirat.
Seit August steht die Vorarlberger Krankenhaus- Betriebsgesellschaft unter neuer Geschäftsleitung: Dr. Gerald Fleisch und Dr. Till Hornung, MBA werden die fünf Landeskrankenhäuser und die beiden Pflegeschulen in Zukunft führen.
Eine Woge der Entrüstung hat die Aussage von Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky Ende August ausgelöst, wonach sie im Gesundheitswesen ein Effizienzsteigerungspotenzial von 2,9 Milliarden Euro ortet.
Auf der Suche nach künftigen Finanzierungsmöglichkeiten des Gesundheitswesens werden auch Tabubrüche diskutiert: Wertschöpfungsabgabe, Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögen und Kapital, Vereinheitlichung der Finanzierung und die Umschichtung von Spitalsbetten. Bald sollen die Weichen neu gestellt werden.
Ein internationales Team unter Beteiligung der Medizinischen Universität Wien hat für das Restless- Legs-Syndrome (RLS) eine genetische Ursache belegt.
Angeborene Fehlbildungen des Genitales repräsentieren nur einen sehr kleinen, aber umso komplexeren Anteil kinderchirurgischer Tätigkeit. Nur durch interdisziplinäre Teamarbeit und die Konzentration der seltenen Fälle in spezialisierten Zentren ist eine optimale Behandlung erreichbar.
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CliniCum 9/2007