01. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Anfang Februar trafen in Innsbruck Experten aus psychiatrischen, forensisch-psychiatrischen, pharmakologischen und forensischen Bereichen zusammen, um forensische Aspekte des therapeutischen Drug Monitoring (TDM) zu diskutieren. Im Folgenden werden die ersten Ergebnisse des Experten- Konsensus präsentiert.
Schlucken ist ein hochkomplexer physiologischer Prozess. Störungen der Schluckfunktion treten sehr häufig im Verlauf neurologischer Erkrankungen auf. Um neurogene Dysphagien frühzeitig zu erkennen und ihre Folgen wie Mangelernährung und Aspirationspneumonien zu vermeiden, steht die gezielte Anamnese im Vordergrund.

DFP-Literatur: Fach Neurologie

Die Bedeutung moderaten Trainings in der Prävention und Behandlung psychischer Leiden erhält zunehmende Evidenz. Sogar stationäre Einrichtungen stellen Walking oder Schwimmen neben Gruppen- und Einzeltherapie bereits auf den Stundenplan.
Oft sind es zahlreiche Ressentiments, Märchen und Mythen, die sich um das Thema „Depression im Alter“ ranken und so zur Nichtdiagnose und unzureichender Therapie führen. Es ist an der Zeit, mit derartigen Märchen und Mythen aufzuräumen.
Lange Wartezeiten für Spezialuntersuchungen und Therapieeinstellungen bei Demenzen verdeutlichen den Bedarf an Memory-Kliniken und Gedächtnisambulanzen. Rund 20 derartige Einrichtungen gibt es derzeit in ganz Österreich – CliniCum neuropsy stellt exemplarisch vier davon vor.
Die Psychopharmakaverordnung bei schwangeren Patientinnen oder werdenden Müttern konfrontiert den behandelnden Psychiater mit einer besonderen Herausforderung. Einerseits soll die Patientin vor einem Rückfall geschützt werden, andererseits gilt es, das teratogene Risiko zu minimieren.
Die klinische Gerontopsychologie ist seit zehn Jahren ein Schwerpunkt in der Psychologieausbildung an der Universität Salzburg. So lange währt auch die Zusammenarbeit mit den städtischen Altersheimen vor Ort. Ein solches symbiotisches Miteinander zwischen Theorie und Praxis ist einmalig in Österreich.
In vielen Gesellschaften herrscht der Glaube vor, dass der psychologische Status der Mutter ihr ungeborenes Kind beeinflussen kann. Schwerwiegende negative Ereignisse während der Schwangerschaft sind immer wieder mit einem erhöhten Risiko für geringes Geburtsgewicht und Frühgeburtlichkeit assoziiert worden. Solche Ereignisse während des ersten Trimesters sind außerdem mit dem Risiko für kongenitale Missbildungen assoziiert worden.
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CliniCum neuropsy2/08