27. Juli 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
CliniCum pneumo
Bei keiner vergleichbaren Erkrankung wurden in den letzten Jahren so große, auch für den Patienten direkt spürbare therapeutische Fortschritte erzielt wie bei der Infektion mit dem Human Immunodeficiency Virus (HIV) bzw. dem Acquired Immuno Deficiency Syndrome (Aids). Das Bild hat sich von einer potenziell tödlichen Immunschwäche zu einer chronischen Infektionserkrankung mit zunehmend guter Behandelbarkeit und Prognose gewandelt.

DFP-Literaturstudium

Die Rolle des per se seltenen Krankheitsbilds der Kollagenosen im Rahmen einer pulmonalen Hypertonie rückt in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt des medizinischen Fachinteresses. Dies bedeutet neben zunehmender Awareness unter den behandelnden Ärzten auch einen deutlichen Anstieg der Forschungstätigkeit in Hinblick auf Erarbeitung neuer Diagnose- und Therapieoptionen.
Kaum eine andere Methode hat in den letzten Jahren – nicht nur unter Asthma- und Allergiepatienten – so viel Zulauf erfahren wie die chinesische Medizin. Diese bietet umfangreiche Konzepte und in der Praxis erfolgreich erprobte Techniken wie etwa die Akupunktur. Aber nur in Kombination mit schulmedizinischem Wissen ist sie – im Sinne einer Komplementär- und nicht Alternativmedizin – auch wirkungsvoll einzusetzen.
Anlässlich ihrer Antrittsvorlesung zur Professur für Experimentelle Anästhesiologie an der Medizinischen Universität Graz gewährte uns Univ.-Prof. DDr. Andrea Olschewski Einblicke in ihre Forschungsarbeit zur Regulation des Blutflusses in der Lunge und deren Beeinflussung durch Anästhetika.
COPD ist mehr als eine Lungenerkrankung: Der chronisch systemische Entzündungsprozess der peripheren Atemwege und des Lungengewebes hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Demzufolge ist eine kranke Lunge nicht isoliert zu sehen, sondern in Verbindung mit anderen kranken Organsystemen.
Bild
CliniCum pneumo 4/2009