10. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria
Die Vielzahl pneumotroper Viren und die polymorphe radiologische Bildgebung erschweren die Abklärung eines Erregers als Ursache einer Viruspneumonie. Im Rahmen der letzten Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie erklärten heimische Experten, worauf es in der Diagnostik einer viral bedingten respiratorischen Erkrankung ankommt und wann eine Prophylaxe oder Therapie sinnvoll ist.
Die Substanzklasse der Penicilline ist nach wie vor ein Eckpfeiler der antimikrobiellen Therapie. Zu beachten gilt dabei aber immer die Möglichkeit einer schweren allergischen Reaktion. Rasche Abklärung und eine exakte Abgrenzung des Terminus Arzneimittelallergie sind daher vonnöten.
In die kürzlich erarbeitete Leitlinie zum Asthmamanagement bei Kindern und Jugendlichen wurden erstmals Evidenzgrade aufgenommen. Zugleich wurde besonderer Wert auf praktisch relevante Empfehlungen gelegt, welche Anwend- und Umsetzbarkeit sowie Compliance, Aufwand und Kosten mit einbeziehen.
Experten der Universitätsaugenklinik Graz haben herausgefunden, warum Nichtallergiker genauso von den Pollenreaktionen an den Augen betroffen sein können.
Ein generelles gesetzliches Rauchverbot, insbesondere in der Gastronomie, hat schon nach kurzer Zeit enorm positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Dies belegt unter anderem eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Italien.
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Pneumologisch 2/2008