02. September 2010
Clinicum Medizin Medien Austria

Schlaganfall ist nach kardiovaskulären und Krebserkrankungen weltweit die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung im Erwachsenenalter. Ein Überblick der Ursachen mit Fokus auf das jüngere Erwachsenenalter sowie wichtige Aspekte der Diagnose und Akutbehandlung des ischämischen Schlaganfalls.

DFP-Artikel: Fach Neurologie

Migration und ethnische Vermischung machen mehr denn je einen differenzierten Umgang mit Patienten erforderlich. Kulturelle Faktoren beeinflussen psychiatrische Erkrankungen auf allen Ebenen. So zeigen sich Unterschiede in der Wahnsymptomatik bei Schizophrenie, in den subjektiven Krankheitskonzepten und beim Erfolg medikamentöser Therapien.
Migration und ethnische Vermischung machen mehr denn je einen differenzierten Umgang mit Patienten erforderlich. Kulturelle Faktoren beeinflussen psychiatrische Erkrankungen auf allen Ebenen. So zeigen sich Unterschiede in der Wahnsymptomatik bei Schizophrenie, in den subjektiven Krankheitskonzepten und beim Erfolg medikamentöser Therapien.
Ob international bekannter Thriller oder lokal gefärbter Krimi aus einer Schweizer Kleinstadt – bestimmte Bilder und Muster in der Darstellung von Psychiatern kommen immer wieder vor. Eine Zusammenschau aus 18 Büchern aktueller Suspense-Literatur.
Entgegen einer früheren Metaanalyse zeigt eine neue Publikation, dass Antidepressiva im Vergleich zu Plazebo die Zahl der Responder um 16 Prozent erhöhen. Allerdings werde mit den kontroversen Daten dem behandelnden Arzt die Orientierung nicht unbedingt erleichtert, meint Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann, Universitätsklinik für Psychiatrie, Graz.
Suchterkrankungen müssen multidimensional betrachtet werden. Daher ist es besonders wichtig, die therapeutischen Angebote den Gegebenheiten und Schwierigkeiten der Patienten anzupassen. Gelingen kann das mit flexibel einzusetzenden Behandlungsmodulen.
Politische Verfolgung, Unfälle, körperliche Gewalt oder sexueller Missbrauch: Eine seelische Traumatisierung und ihre Folgen stellen die moderne Psychiatrie vor komplexe Anforderungen – und sie sind heute aktueller denn je.
Die funktionelle Magnetresonanztomographie (f-MRT) hat enorme Bedeutung als nicht invasive Methode zur Lokalisation von Gehirnaktivierung erlangt. Anfänglich primär zur Beantwortung rein neurowissenschaftlicher Fragestellungen verwendet, ist die Methodik an spezialisierten Zentren mittlerweile fest in der klinischen Diagnostik verankert.
Mit den bislang verfügbaren, spezifisch wirksamen Antidementiva können die Symptome der Alzheimer-Erkrankung wirksam behandelt werden. Die Anwendung dieser Substanzen sollte jedoch nur entsprechend der derzeit vorliegenden Evidenz und unter Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen und Interaktionen erfolgen.
Depression nach Schlaganfall: Resilienz hat auch genetische Ursachen
Pränatale Depression: Das Risiko einer Frühgeburt steigt


Bild
CliniCum neuropsy6/08